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Änderung Baurecht - Verwendung bisheriger Zertifkate

20/07/2017

Einführung der Muster-VV TB steht bevor – Hinweise zur Verwendung der bisherigen Zertifikate

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EU-Kommision stellt Vertragsverletzungsverfah-ren gegen Deutschland ein

18/07/2017

Damit erkennt die die Kommission an, dass das 2014 ergangene EuGH-Urteil in Deutschland vollständig umgesetzt wird.

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Information des DIBT's

12/09/2016

Nach dem EuGH-Urteil vom 16.10.2014 haben die zuständigen Gremien der Bauministerkonferenz ...

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EuGH-Urteil

22/04/2016

Der Europäische Gerichtshof hat in seinem Urteil vom 16.10.2014 entschieden, ...

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Bund Güteschutz
Beton- und Stahlbetonfertigteile e.V.


 

Historische Entwicklung

Die Anfänge eines sogenannten "Güteschutz Betonstein" fallen in das Jahr 1937. In dem damals vom Reichsgebiet getrennten Ostpreußen versuchten qualitätsbewusste Hersteller von vorgefertigten Betonwaren, ihr Qualitätsbewusstsein, ihre Vertrauenswürdigkeit und ihre Produktqualität durch ein besonderes Zeichen zu dokumentieren und im Rahmen eines gezielten Marketings für das Gütezeichen dem Kunden gegenüber zu signalisieren, dass er es bei jedem mit einem Gütezeichen versehenen Produkt nicht mit irgendeinem, sondern mit einem Qualitätsprodukt zu tun hat und dass das Erzeugnis von einem vertrauenswürdigen Hersteller produziert wurde. Der Versuch nahm eine positive Entwicklung, wurde aber leider durch den Zweiten Weltkrieg vorzeitig beendet.

Im Jahr 1948 kam es zu einer Wiederbelebung des Güteschutzgedankens und wenig später - in den Jahren 1949 bis 1952 - zur Gründung von Ländergüteschutzgemeinschaften Betonstein in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Berlin, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz; Hamburg folgte 1955 und die Saar 1956. Bereits 1950 wurde in Wiesbaden ein "Ausschuss Güteschutz Betonstein" geschaffen, dem wenige Monate später die Konstituierung eines "Bundesausschusses Güteschutz Betonstein" in Frankfurt folgte.

Im Oktober 1951 wurde in Würzburg die Satzung für einen "Bund Güteschutz Betonstein" aufgestellt, so dass im März 1952 die offizielle Gründung des "Bund Güteschutz Betonstein" erfolgen konnte. Die Umbenennung in "Bund Güteschutz Beton- und Stahlbetonfertigteile" erfolgte 1964. Damals existierte - von Bremen abgesehen - für jedes Bundesland eine eigene Güteschutzgemeinschaft. Im Jahr 1977 löste sich der hamburgische Güteschutz zugunsten des Güteschutz Beton- und Fertigteilwerke Hamburg-Niedersachsen-Bremen auf. Im Jahr 1996 folgte der Güteschutz Schleswig - Holstein, so dass seit dem 01.01.1997 die Bundesländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig - Holstein als "Güteschutz Beton- und Fertigteilwerke Nord e.V." auftraten. Dem Güteschutz Nord schloss sich im Jahr 2001 der Güteschutz Mecklenburg-Vorpommern an und löste den eigenen Verband auf. Zum Ende des Jahres 1998 schied die Güteschutzvereinigung Baustoffe Saar e.V. aus dem Mitgliedskreis des Bund Güteschutz aus. Die beiden baden-württembergischen Geschäftsstellen in Freiburg und Stuttgart wurden 1984 zu einer Zentrale in Stuttgart zusammengefasst.

Seit 1991 gehörten zunächst fünf neue Ländergüteschutzgemeinschaften zum Bund Güteschutz, nämlich für die Länder Bran denburg/Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Im Jahr 2000 vereinigten sich der Güteschutz Beton- und Fertigteilwerke Brandenburg/Berlin e.V. und der Güteschutz Beton- und Fertigteilwerke Sachsen-Anhalt e.V. zum neuen Verband Güteschutz Beton- und Fertigteilwerke Mitte-Ost e.V. Im Jahr 2002 schloss sich auch der Güteschutz Thüringen e.V. dem Verband Mitte-Ost an. Ebenfalls im Jahr 2002 löste sich die auf wenige Mitglieder zusammengeschmolzene Güteschutzgemeinschaft der Beton- und Fertigteilwerke in Berlin e.V. auf. Die Region des ehemaligen Westberlin wird seitdem ebenfalls vom Güteschcutz Mitte-Ost abgedeckt.

Die Güteschutz-Vereinigung der Bims- und Leichtbetonindustrie Neuwied hat 1994 mit der Güteschutzvereinigung Beton Rheinland-Pfalz einen Kooperationsvertrag abgeschlossen und präsentiert sich damit dem Bund Güteschutz als "kooptiertes Mitglied", behält aber sein igenständiges Gütezeichen der Bimsindustrie bei. Im Jahr 1999 schlossen sich die Güteschutzvereinigung der Bims- und Leichtbetonindustrie Neuwied, die Güteschutzvereinigung Beton Rheinland-Pfalz und der Landesverband Beton- und Bimsindustrie Rheinland-Pfalz zusammen. Die neue Organisation mit dem Namen "Güteschutz und Landesverband Beton- und Bimsindustrie Rheinland-Pflaz e.V." wurde im Jahr 2000 Mitglied des Bund Güteschutz.

Die baurechtliche Anerkennung der meisten Ländergüteschutz-Gemeinschaften erfolgte durch die Obersten Baubehörden der jeweiligen Länder Anfang der 50er Jahre, diejenige der Güteschutz-gemeinschaften in den Neuen Bundesländern Anfang der 90er Jahre durch das Deutsche Institut für Bautechnik, einer Organisation, die sich die Bundesländer 1968 geschaffen hatten, um bundes-einheitliche Verfahrensregelungen in bestimmten Bereichen der Bauaufsicht zu institutionalisieren.

Mitte der neunziger Jahre mussten sich die Ländergüteschutzgemeinschaften auf der Basis der neuen  Bauordnungen und zugehöriger Anerkennungsverordnungen neuen Anerkennungsverfahren unterziehen, die z.T. weiterhin auf Landesebene, teilweise seitens des DIBt, Berlin erfolgten.

Seit dem Jahr 2010 hat sich die Mitgliederstruktur durch einzelne Austritte und weitere Fusionen des Güteschutz Beton- und Fertigteilwerke Mitte-Ost e.V. und des Güteschutz Beton- und Fertigteilwerke Nord e.V. zum BAU-ZERT e.V. auf den aktuellen Stand entwickelt.